Investing in infrastructure always pays off. Always. Not just most of the time, but every single time. Sometimes the payoff takes longer than we’d like, sometimes there may be more efficient ways to get the same result, but every time we spend time and money on the four things, we’re surprised at how much of a difference it makes.

Source: Seth’s Blog: Infrastructure

Was mir vor kurzem ein wenig den Kopf gewaschen hat, war meinem Opa zuzuhören.
Bei der kleinen Diskussion über die Ausländer und sie wissen schon.

Wie er auf einmal selbst davon erzählt wie sie nach dem Krieg – er war ein kleiner Junge – als Flüchtlinge zurück kamen. Nichts hatten. Betteln mussten. Sich beschimpfen lassen.

Ich hatte die Geschichten von ihm selbst nie zuvor gehört. Aber in seiner kleinen aber intensiven Geschichte schwang so viel Leid mit, die mir jetzt noch Tränen in die Augen drückt.

Und ich steh rat- und sprachlos da. Weiß nicht, was ich tun soll.

Nujut, erstmal Mund aufmachen.

“Der Flüchtling klaut mir meinen Fernseher!” Oder: Verarscht fühlen ist das neue 20. | die Kuchenbäckerin

Ein intensiver Rant in ehrlichen Worten. Über diese Scheisse, die sich immer breiter macht.

Weder ich noch meine Eltern haben hautnah einen Krieg erlebt. Dafür bin ich sehr dankbar. Und doch macht es uns blind. Es macht uns arrogant. Wir wissen nicht, wie es ist, zwischen Bombenhagel und zerfetzten Menschen durch die Straßen zu laufen, um unser Leben zu rennen, alles zurücklassen zu müssen. Die Familienfotos, die Kinderschuhe, den Ehering, den Partner. Oder die Eltern. Wir haben noch nie ALLES verloren. Und da wir ja so wahnsinnig an Glotze, Glamour und Grundstück hängen, wissen wir: Freiwillig lässt niemand sein Zuhause zurück, mit nichts in den Händen außer einem Bündel Lumpen und einem Baby auf dem Arm. Alles, was diese Menschen noch haben, ist der Gedanke an eine bessere Welt: an unsere. An die, die uns nie gut genug ist.

Ich hatte noch niemals das Blut eines geliebten Menschen an den Händen. Ich hatte noch niemals so große Angst, dass ich den möglichen Tod als Konsequenz in Kauf nahm, um mich an einen Ort zu retten, an dem NICHTS auf mich wartet. NIEMAND meine Sprache spricht. An dem ich monatelang in einer Notbehausung leben muss, nur um von widerlichen Rassisten Steine an den Kopf geworfen zu bekommen, deren Großväter und Urgroßväter „Führer befiel, wir folgen dir“ gebrüllt haben. Wer ernsthaft gegen Flüchtlinge hetzt, wer verlangt, sie abzulehnen, ist Abschaum und Schande für das „Vaterland“, das er angeblich so tatkräftig schützen will. Schämen solltet ihr euch. Alle.