Der schwierigste Aspekt eine “vorwurfslosen” Kultur beginnt bei einem selbst.

It then occurred to me that the “blameless” part of a post-mortem doesn’t just mean that you shouldn’t blame those around you for what happened. I was blaming myself. I felt an incredible amount of guilt for not doing a better job, embarrassment for messing up, and frustration for not doing what, hours later, seemed obvious. The guilt prevented me from going back on my own and reviewing what actually happened because I didn’t really want to relive it. I handle personal failure terribly.

Source: Jessica Harllee | What blameless really means

 

Was ich mir mal für mich merken muss: wenn ich Bloggen will, dann muss ich es gleich tun.

Irgendwas im Kopf zusammenzuspinnen und nicht gleich anfangen zu schreiben geht schief.

Dann vergesse ich es.
Dann passiert nix.

Es gilt also: gleich aufschreiben.

Das selbe gilt übrigens für alle Sachen, die ich erledigt bekommen will. Schreibe ich sie nicht irgendwo hin, werden sie nie stattfinden.

Am Wochenende war ich in Köln beim diesjährigen WordCamp mal wieder unterwegs.

Stephan und ben_ fassen beide ziemlich gut zusammen, was und wie ich das Camp erlebt habe.

Kein Wunder, habe ich mit ihnen und den anderen lieben Leuten vom Palasthotel viel Zeit dort verbracht und mit ben_ sogar eine Session zu “WordPress unter Hochlast” gehalten, die er gleich noch auf deren Blog sehr treffend zusammengefasst hat.

Mein Fazit nach viel Nachdenken und Meinungsschwankungen: ich werde beim nächsten Mal wieder dabei sein, eine passende Sessionidee habe ich auch schon und werde höchstwahrscheinlich auch am Contributor Day teilnehmen.

Mir bleibt nur noch zu schreiben: tausendfach Dank an die Organisatoren des WordCamp!

sagt ben_ in einem Kommentar hier.

Ähnliches denke ich mir manchmal zum Thema Homeoffice.

Vor der Industrialisierung fand die Arbeit, wenn nicht auf dem Feld, dann zu Hause statt.

Bei der Familie. Ist mir auch in Südostasien sehr aufgefallen. Da wohnen Leute sichtbar in und über ihrer Arbeit.

Und mir gefällt das erstmal gut.

Photo by Francisco Anzola